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IMPERIUM Ausstellung Raum Baupolitik

Triumph ohne Sieg – Roms Ende in Germanien

2. Juni bis 5. November 2017

Rosenblätter wirbeln durch die Luft. Die Menge jubelt. Am 26. Mai 17 n. Chr. zieht Germanicus mit einem prächtigen Triumphzug durch Rom. Er feiert seinen Sieg über die Germanen. Ein Sieg, der faktisch keiner ist: Mehrere Jahre führte Germanicus Krieg, um die in der Varusschlacht verlorenen Gebiete zurück zu erobern. Dann bricht Kaiser Tiberius die Unternehmungen seines Adoptivsohnes ab: zu teuer, zu verlustreich. Aber die Außendarstellung ist eine völlig andere: Roms Ende in Germanien wird als Triumph gefeiert - ein Triumph ohne Sieg. Der Rhein ist nun wieder die Grenze Roms zum freien Germanien. Die Truppenstandorte auf der rechten Seite des Rheines geraten in Vergessenheit - so auch Aliso. Aber was hätte aus dem wichtigsten Standort der Römer an der Lippe werden können, hätte Germanicus tatsächlich gesiegt?

IMPERIUM KONFLITK MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht

Ausstellungsprojekt Haltern - Kalkriese Detmold
16. Mai bis 11. Oktober 2009

Das Ausstellungsprojekt ”IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“ beleuchtete an den Originalschauplätzen Haltern am See, Kalkriese und Detmold unterschiedliche Facetten des historischen Geschehens.

Die Teilausstellung IMPERIUM des LWL-Römermuseums widmete sich dem Imperium auf dem Höhepunkt seiner Macht, der Kunst, Kultur und Propaganda zur Zeit des römischen Kaisers Augustus.

Die politischen und militärischen Folgen der Varusschlacht für die antike Welt im Allgemeinen und die römische Außenpolitik im Besonderen wurden dabei ebenso nachgezeichnet wie Schauplätze und Lebensweg des namensgebenden Protagonisten der Schlacht: Publius Quinctilius Varus.

Das Ausstellungsprojekt stand unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, des Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, und der Ministerpräsidenten der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Dr. Jürgen Rüttgers und Christian Wulff.

Luxus & Dekadenz. Römisches Leben am Golf von Neapel

16. August bis 25. November 2007

Wie die Römer ihren Reichtum in Szene setzten, zeigten erstmals in Deutschland 170 Exponate, darunter zahlreiche Wandmalereien, Goldschmuck und Marmorskulpturen. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch lobte die "ausgezeichnete Präsentation", die so viele Besucher nach Haltern lockte: "Neben dem Kunstgenuss bleiben auch noch schwarze Zahlen in der Bilanz stehen - hervorragend."

Die letzten Stunden von Herculaneum

21. Mai bis 28. August 2005

"Die letzten Stunden von Herculaneum" ist die erste Ausstellung außerhalb Italiens über Herculaneum, die Schwesterstadt Pompejis. Sie ist anlässlich des 175jährigen Jubiläums der Staatlichen Museen zu Berlin von September bis Dezember 2005 im Pergamonmuseum zu sehen. 

Neue Grabungsfunde aus Herculaneum und Meisterwerke aus dem Nationalmuseum in Neapel werden dabei erstmals in Deutschland präsentiert. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen die antiken Schriftrollen der einzigen römischen Bibliothek mit originalem Inhalt in der weltberühmten Villa dei Papiri und die in der Berliner Ausstellung präsentierten Leihgaben der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden - die Große und die Kleine Herculanerin. Die in der Ausstellung gezeigten Abgüsse gut erhaltener Skelette der Bewohner von Herculaneum gehen auf Befunde zurück, die in den Bootshäusern 1982 entdeckt wurden. Diese lassen erstmals Rückschlüsse über Aussehen, Lebensgewohnheiten und Krankheiten der Menschen zu.

Von Mai bis August 2005 ist die Ausstellung zunächst im Westfälischen Römermuseum in Haltern zu sehen, nach ihrer Station in Berlin kann sie dann anschließend von Januar bis April 2006 im Focke-Museum in Bremen besichtigt werden.

"Die spinnen, die ..." Mit Asterix durch die Welt der Römer

4. Dezember 1999 bis 1. Mai 2000

Zwei sehr verschiedene Jubiläen waren der Anlass für die erste große Sonderausstellung im Römermuseum: 100 Jahre Römerforschung Haltern und 40 Jahre Asterix. Leihgaben aus internationalen Museen sowie Funde und Forschungsergebnisse aus Haltern und den anderen Römerlagern an der Lippe stellten die reale Welt der Römer der Comic-Antike gegenüber und zeigten mehr als 70.000 Besuchern, dass beide oft gar nicht weit auseinander liegen.