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30 "Zutaten" für einen Schmuckstein

© LWL-Römermuseum

30 "Zutaten" für einen Schmuckstein

Achat-Platten, Achat-Farbproben, Gemmen-Rohlinge und Honig

Um einen richtigen Shcmuckstein herzustellen, braucht es neben den passenden Zutaten auch genug Zeit. Damit der Stein seine schöne Farbe bekommt, wird er zunächst über mehrere Wochen in Honigbeize eingelegt und daraufhin bei hohen Temperaturen erhitzt. Die Achat-Platten und Farbproben zeigen links jeweils die natürliche Färbung des Steines, während rechts die künstlich gefärbten Steine zu sehen sind.

Die vom Graveur verwendeten Diamanten bestehen aus kleinen Stücken, die wegen ihrer vielen Schmutz- und Lufteinschlüsse nicht mehr für Schmucksteine benutzt werden können. Es handelt sich dabei um sogenannte Industriediamanten von unterschiedlichster Größe. Zuerst werden mit der aus gehärtetem Stahl gefertigten Diamantmühle die Diamantsplitter zerkleinert. Das entstandene Diamantpulver wird dann auf das Gravierrädchen aufgebracht, womit die Schmucksteine nun graviert werden können.

Objektdetails

Material: Achat, Honig


Leihgeber: Gerhard Schmidt


Datierung:  modern


Aufbewahrungsort: Privatbesitz Gerhard Schmidt