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33 Fußbetriebene Werkbank mit Zubehör

© LWL-Römermuseum

33 Fußbetriebene Werkbank mit Zubehör

Gravierbank, verschiedene Gravierrädchen, Handauflagen, Schälchen und Bambus-Stäbchen, Achat-Rohling auf Holzstäbchen, Konusspindel, Umzeichnung und Gipsabguss des Ptolemäer-Kameos, große Rohsteine aus Achat

Diese Gravierbank mit eingebautem Schwungrad lässt sich leicht mit dem Fußpedal bedienen. Auch die Gravierspindel ist fest in die Werkbank integriert. Solche Werkbänke werden auch heute noch von einigen Edelstein-Graveuren verwendet. Sogar die Form der einzeln einsetzbaren Gravierrädchen hat sich seit der Antike nicht verändert. Mithilfe des langen Stiftes aus Bambus wird Öl aus dem Schälchen auf das Gravierrädchen aufgebracht, um dieses zu schmieren.

Die großen Rohsteine aus Achat wurden in der Antike aus Thrakien, dem heutigen Gebiet Bulgariens, importiert. Die Färbung der Achate ist von vielen Bedingungen, wie Druck und Temperatur abhängig, die zu jenem Zeitpunkt auf die Minerale einwirken. Je nach Farbe kann ein Achat auch als Karneol, Onyx oder Sardonyx bezeichnet werden.

Objektdetails

Leihgeber Werkbank und weiteres Zubehör: Gerhard Schmidt


Leihgeber Gipsabguss Ptolemäer-Kameo: Museum Zitadelle Jülich


Datierung: modern


Aufbewahrungsort: Museum Zitadelle Jülich und Privatbesitz Gerhard Schmidt